Foto: Frederik Röh

Portionen: 12 Stücke

Zutaten

200 g Mehl
85 g Zucker
85 g weiche Margarine
1 TL Margarine für die Form
1 Ei
2 TL Backpulver
4.5 Äpfel je nach Größe, am besten Boskop
3 EL Orangen- oder Aprikosenmarmelade
30 g Mandelblättchen
1 EL gehackte Walnüsse oder Haselnüsse
50 g Zartbitterschokolade (ca. 60% Kakaogehalt)
Zeit
60 Min
+ 2 Stunden Ruhezeit für den Teig

Apfelkuchen

Zubereitung

(1) Für den Mürbeteig wird Mehl, Zucker, Margarine, Ei und Backpulver in eine Rührschüssel gegeben. Den Teig gut von der Küchenmaschine durchkneten lassen. Danach muss er 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.

(2) Nun bleibt reichlich Zeit, um die Äpfel zu schälen und in Spalten zu schneiden. Zum Kochen und Backen eignet sich die alte Sorte Boskop. Man kann auch andere Sorten verwenden, nur sollten die Äpfel nicht zu weich sein und am besten leicht säuerlich, denn die Kombination aus säuerlichem Apfel und süßem Teig harmoniert gut.

(3) Jetzt wird die runde Backform für den Teig vorbereitet. Auf den Boden wird Backpapier ausgelegt, bevor die Form sorgfältig mit Fett auspinselt wird. Dann mit mehlbestäubten Händen den Teig in die Form hineinstreichen, wobei die Ränder etwas hochgezogen werden. Der Boden bleibt mit 0,5 Zentimetern relativ dünn.

(4) Mürbeteig wird mit einer Gabel eingestochen, damit der Teig beim Backen gleichmäßig aufgeht. Danach die Apfelspalten in die Form legen, ordentlich fächerförmig auf dem Teig verteilen. Man könnte darüber noch Zitronensaft träufeln.

(5) Nun geht es ab in den Ofen für etwa 20 Minuten bei 180 Grad (Heißluft, nicht vorgeheizt). Mit einem Holzstäbchen kann man prüfen, ob der Kuchen fertig ist – ein bewährter Hausfrauentrick. Der Teig soll nicht am Holz kleben, sondern es sollen kleine Krümel haften bleiben. Dann aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

(6) Zum Glasieren kann (selbst gemachte) Aprikosenmarmelade oder Orangenmarmelade verwendet werden. Sie wird in einem kleinen Topf 2 bis 3 Minuten aufgekocht, damit der Zucker karamellisiert. Das gibt einen schönen Glanz, und die Marmelade verläuft nicht. Die flüssige Marmelade mit einem Pinsel auf den Kuchen streichen.

(7) Für die Garnitur Mandelblättchen nutzen. Außerdem kann man zerkleinerte Wal- oder Haselnüsse nutzen.

(8) Der krönende Abschluss ist die Verzierung mit einem „Schokoladengitter". In einem Pfännchen im Wasserbad erwärm und dann dekorativ in feinen Linien über den Kuchen gießen.