Am 1. August fällt in vielen Ausbildungsberufen der Startschuss für den neuen Jahrgang. In den Warenhäusern des Handelsunternehmens famila-Nordost starten in diesem Jahr rund 160 Nachwuchskräfte. Sie absolvieren eine duale Ausbildung oder ein duales Studium in sechs verschiedenen Berufsbildern. Die Bewerbung findet immer öfter online statt.

famila_Ausbildung_2022Die famila-Azubis sind vom ersten Tag an Teil des Teams. Am 1. August stehen sie im Mittelpunkt. Es gibt kleinere regionale Aktionen und ein Online-Angebot, um sich mit dem Unternehmen vertraut zu machen. In einigen der 90 famila-Warenhäuser machen die neuen Azubis am ersten Tag sogar eine Rallye, um ihren Markt und das Team kennenzulernen. „Eine Ausbildung im Handel bedeutet ganz viel ‚learning by doing‘“, erklärt Luca Luithardt, der in der famila-Zentrale in Kiel der Ansprechpartner für alle famila-Azubis ist. „Wir bieten den Auszubildenden aber vom ersten Tag bis zum Abschluss Unterstützungsmöglichkeiten, zum Beispiel beim Lernen. Kollegen, Ausbildungsreferenten und Azubi-Paten sind direkte Ansprechpartner. Eine Ausbildung ist persönlicher und praxisnäher als ein Studium. Bei famila werden die Azubis vom ersten Tag an voll mit eingebunden und können sich einbringen.“

Teamwork & Network
Luca Luithardt hat selbst bei famila eine Ausbildung absolviert. Dass die jungen Menschen sich in dem neuen Lebensabschnitt schnell zurechtfinden, ist ihm ein wichtiges Anliegen: „Nur wer sich wohlfühlt, kommt gern zur Arbeit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser Aushängeschild.“ Die Arbeit bei einem Vollsortimenter ist vielseitig. Die Auszubildenden lernen verschiedene Abteilungen kennen. Warenkundeschulungen und Team-Events gestalten die Ausbildung darüber hinaus abwechslungsreich. Ein Highlight ist der große Start-Workshop Mitte September, bei dem alle Auszubildenden der Unternehmensgruppe zusammenkommen. Hier lernen sie überregional Kolleginnen und Kollegen kennen, können sich austauschen und wichtige Erfahrungen sammeln.

Bewerbungsverfahren im Wandel
Der Trend auf dem Ausbildungsmarkt geht zur Online-Bewerbung. „Über einschlägige Plattformen ist die Bewerbung einfacher und schneller geworden“, erklärt Luca Luithardt. „Papierkram gehört der Vergangenheit an. Jetzt heißt es: Einfach online ein Formular ausfüllen, Bewerbungsunterlagen hochladen, fertig.“ Das Auswahlverfahren hatte famila während der Pandemie aufgrund der Kontaktbeschränkungen ebenfalls digitalisiert. „Das Online-Auswahlverfahren hat sich bewährt“, ergänzt Luca Luithardt. „Der persönliche Kontakt lässt sich aber keinesfalls ersetzen. Wir sind froh, dass wir die Vorstellungsgespräche inzwischen wieder in persona durchführen können.“

Die Bewerbungsphase läuft noch
Derzeit trudeln die letzten Ausbildungsverträge für Auszubildende mit dem Berufsziel Fleischer/in oder Fachverkäufer/in Schwerpunkt Fleisch ein. Diese Ausbildungsgänge starten zum 1. September. Aber auch in den anderen Berufsbildern – Verkäufer, Einzelhandelskaufmann, Spezialausbildung zum Handelsfachwirt, Bachelor of Arts, Schwerpunkt Einzelhandel oder der Einstiegsqualifizierung im Handel – können Spätentschlossene noch starten.

Einige Lehrstellen bleiben unbesetzt
Die Zahl der unterschriebenen Ausbildungsverträge bei famila ist insgesamt stabil. famila bildet aus, um qualifizierte Nachwuchskräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Die Übernahmequote ist hoch, die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind vielfältig. Dennoch machen sich schon seit Jahren Nachwuchsprobleme bemerkbar: Jedes Jahr bleiben Lehrstellen unbesetzt. „Das gilt für alle Lehrberufe und Regionen in Norddeutschland, am schwierigsten ist die Nachwuchssuche im Fleischhandwerk“, erklärt Luca Luithardt.

Branche mit Perspektive
Der Handel ist eine krisensichere Branche, die immer in Bewegung ist. famila steht Bewerbern mit ganz unterschiedlichen Profilen offen gegenüber. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt!“, erklärt Luca Luithardt. „Ob Neueinsteiger, Umsteiger oder Wiedereinsteiger – wer gut ins Team passt, engagiert ist und mit anpackt, ist bei uns willkommen! Wir bieten Ausbildungen in Voll- und Teilzeit oder Langzeitpraktika und Einstiegsqualifizierungen an, damit persönliche Ausgangssituation und Ausbildung gut miteinander zu vereinbaren sind.“