Getränke der Satower Mosterei
Foto: Frederik Röh / Henrik Matzen

Frischer geht’s nicht

Vollkornbäckerei Rasche

Früh am Morgen, wenn fast alle noch schlafen, sind auf den Feldern des Erdbeerhofs Kaack in Fuhlendorf im Kreis Segeberg schon etliche Erntehelferinnen und -helfer fleißig. Sie pflücken aromatische Früchte, die bereits zwei Stunden später in zahlreichen famila- Warenhäusern zum Verkauf stehen.

Die Vögel zwitschern hellwach in diesen frühen Morgenstunden, und von den Feldern des Erdbeerhofs Kaack ertönt leises Geraschel. Flinke Hände knipsen die Erdbeeren zwischen dem grünen Laub blitzschnell ab und legen sie vorsichtig in kleine Transportwagen. Die Früchte wachsen auf erhöhten Dämmen – so müssen sich die Frauen und Männer nicht ganz so tief bücken. Gerade ist die Sorte Magnum reif. „Das ist eine feste Frucht mit einem tollen Zucker-Säure-Verhältnis“, erklärt Inhaber Constantin Kaack. Immer wieder baut er neue aromatische Sorten wie etwa Red Himalaya, Malwina oder Arominchen an. Die Forschung ist seine Leidenschaft: „Ich habe mich schon während meines Agrarstudiums mit der Züchtung beschäftigt“, erzählt der 41-jährige Familienvater. Er läuft durch die Felder und probiert mal hier, mal da eine Erdbeere. „Hm, es hat ein bisschen viel geregnet in letzter Zeit. Tagsüber viel Sonne und dazu kühle Nächte: Das ist das Beste für die Erdbeeren.“

Mit dem Transporter ganz schnell zu famila
Stefan Hüttenberger ist heute dafür zuständig, dass die Früchte von den Feldern in Fuhlendorf nördlich von Bad Bramstedt blitzschnell zu den Kunden in der Region kommen. „Ich bin Rentner und mache diese Arbeit sehr gern“, verrät er gut gelaunt und packt die fünf Kilogramm schweren Kisten in den Lieferwagen. Die nächste Tour geht zu den famila-Warenhäusern nach Pinneberg, Wedel, Uetersen und Elmshorn. Insgesamt verlassen täglich 2.000 bis 6.000 Kilogramm Erdbeeren den Hof. Constantin Kaacks Vater begann 1983 im Kleinen mit dem Erdbeeranbau. Heute wachsen die Früchte auf stolzen 25 Hektar Fläche.

Der Folientunnel ist die Zukunft
Die Erdbeersaison wird außerdem immer länger. „Früher dauerte sie drei, jetzt zwölf Wochen“, sagt Constantin Kaack und macht noch einen Abstecher zu den Folien-Gewächshäusern. Ein Drittel der Produktion wächst mittlerweile in der Tunnelanlage. Der Vorteil: Die Folien lassen 90 Prozent der Sonneneinstrahlung durch, trotzdem sind die Früchte geschützt vor Regen und Schädlingen. Diese Erdbeeren schmecken tatsächlich noch etwas süßer als die vom freien Feld. „Das glauben die Menschen immer gar nicht, aber so ist es“, sagt Constantin Kaack. Er selbst genießt nach Feierabend mit seiner Familie fast täglich leckere Erdbeeren. „Am liebsten pur oder mit Vanillesoße. Oder auf dem Kuchen. Geht auch.“

Erhältlich bei famila in Bad Bramstedt, Elmshorn, Hamburg-Steilshoop, Kaltenkirchen, Norderstedt, Pinneberg-Nord, Pinneberg-Rosenfeld, Quickborn, Uetersen und Wedel.