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Nicht nur die Amerikaner, auch die Deutschen lieben Burger. Saftiges Rindfleisch im Brötchen, dazu eine leckere Soße und vielleicht eine Prise Steakpfeffer – Block House bietet all das aus einer Hand. Das Unternehmen ist nicht nur bekannt für seine Restaurants, sondern auch für beste Burger-Qualität für zu Hause. Bastian Beie, Geschäftsführer der Block Handels GmbH, ermöglichte uns einen Blick hinter die Kulissen.

Foto(s): Frederik Röh
Text: Andrea Schmidt

Rund, rot und exakt 160 Gramm schwer: So landet ein Patty nach dem nächsten auf dem Förderband. Mariusz Kicinski, komplett verhüllt wie ein Arzt auf der Intensivstation, hat in der hygienisch sauberen Produktionshalle alles genau im Blick. „Ich bediene hier heute die ganze Linie und kontrolliere jeden Burger. Stimmt das Gewicht, stimmt der Fettgehalt? Mithilfe der Maschinen kann ich alles genau ablesen.“ 100.000 Burger verlassen täglich die Fleischzentrale in Hamburg, um an den Einzelhandel wie famila und Markant und auch an den Großhandel ausgeliefert zu werden. Eine beeindruckende Menge, und dennoch geht bei der Produktion alles ganz gelassen zu. Ein Mitarbeiter befüllt gerade den Wolf, eine große Maschine aus Edelstahl, mit hundertprozentigem Rindfleisch. Andreas Klemp, Geschäftsführer der Fleischerei, nimmt etwas Fleischmasse in die Hand und riecht daran. „Das ist reines Hackfleisch, ganz ohne Zusatzstoffe.“ Bindemittel sind ebenfalls nicht notwendig. „Durch das Aktivieren des Eiweißes wird eine leichte Bindung erzeugt.“ Ein paar Gewürze werden noch untergemischt – das war’s auch schon. Pur und unverfälscht kommt das Rindfleisch für Block House daher, von Tieren, deren Aufzucht, Haltung und Fütterung strengsten Kontrollen unterliegen.

Tiefkühlen in wenigen Minuten
Im Mischer wird die fertige Burgermasse mit riesigen Knethaken gründlich vermengt, danach wird sie portionsweise in Form gebracht. Direkt anschließend kommen die Patties in den Froster. Von außen sieht man wieder nur viel Edelstahl, dafür ist das Innere
richtig spannend und vor allem kalt: „Innerhalb von vier bis sechs Minuten kühlen wir das Fleisch von plus einem Grad auf minus 18 bis 20 Grad herunter“, erklärt Betriebsleiter Alexander Stöck. Blass sehen die Burger jetzt aus. „Das ist auch genau richtig so. Die helle Farbe ist ein Qualitätsmerkmal.“ Ratzfatz packen weitere Mitarbeiter die fleischigen Leckerbissen, die in dünner Schutzfolie stecken, in die prägnanten roten Pappschachteln. Zu Hause kurz auftauen lassen, dann ab auf den Grill oder in die Pfanne und von beiden Seiten einige Minuten braten: So schmecken die Patties herrlich frisch, würzig und saftig. Die Patties sind die eine Sache. Da gibt es inzwischen viele Varianten mit Fleisch von argentinischen oder norddeutschen Rindern: den Angus Burger, den Block Burger oder auch den beliebten American Burger.

Die andere Sache sind die Soßen, die Burger Buns und die Gewürze, die Fans ebenfalls für einen gelungenen, selbst gemachten Burger brauchen. Block House hat sich im Laufe der Jahre immer breiter aufgestellt und das Sortiment permanent erweitert. „Inzwischen sind wir bei 72 Produkten“, erzählt der Geschäftsführer der Block Handels GmbH, Bastian Beie. In dem Werkscasino, der betriebseigenen Kantine bei Block House in Hamburg, hat er einige der vielen Produkte aufgebaut. Nicht alles wird allerdings hier in Hamburg produziert. Die Frischeabteilung ist in Zarrentin in Mecklenburg-Vorpommern. Dort werden die gekühlte Burgersoße und weitere Produkte wie Sour Cream oder Aioli produziert. Delikatessen wie die Steak-, Chili-, Barbecue- und Burger-Soßen werden in einem kleinenWerk in Süddeutschland hergestellt. So ist alles ein wenig verteilt in dem mittlerweile großen Unternehmen, zu dem ja auch noch die Block House Restaurants gehören. Das erste eröffnete 1968 in Hamburg – mittlerweile sind es mehr als 50 Häuser, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Portugal, Spanien und Österreich Gäste willkommen heißen.

Immer neue Ideen und Produkte
Den Machern von Block House gehen die Ideen nicht aus. „Zum Beispiel haben wir die Familien und Kinder im Blick. So gibt es inzwischen die Burger auch im Miniformat“, berichtet Bastian Beie, der mit Leidenschaft neue Produkte entwickelt und vermarktet. Beliebt sind zudem die regionalen Frische-Burger, die die Kunden in der Kühlung finden. Diese Burger mit Rindfleisch aus Norddeutschland gibt es exklusiv bei famila. Noch relativ neu sind die Gläser mit Gulaschsuppe, Chili con Carne oder Bolognese – alles in typisch rot-weißer Verpackung mit dem schwarzen Bullen als Logo. Keine Kompromisse geht Block House beim Thema Tierwohl ein. Wer Fleischprodukte dieser Marke wählt, kann sicher sein, dass die Rinder viel Bewegung hatten und mit frischem Weidegras und Getreidefutter aufgezogen wurden. famila und Markant setzen bereits seit fast 30 Jahren auf Block House und bieten in den Märkten natürlich auch die Burger-Produkte an. Nun aber: guten Hunger, it’s Burger-Time!

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