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Zarte Garnelen in feinem Knoblauchöl oder doch lieber in duftender Currycreme? Die Entscheidung fällt schwer. Erst recht, wenn solcherlei Delikatessen so frisch und lecker zubereitet werden wie bei Werner Lauenroth Fischfeinkost. Das Unternehmen ist Spezialist darin, Garnelen auf feinste Art zu veredeln.

Die letzten Monate haben uns gelehrt, dass wir nicht immer, wenn wir möchten, um die ganze Welt touren können – nach Spanien, Peru, Indien, Vietnam oder Indonesien. Nur kulinarisch geht das jederzeit! Wecken die zarten, von Kräutern und Öl umhüllten Garnelen nicht die Erinnerung an den letzten Urlaub am Mittelmeer? Diesen Geschmack, der die Fantasie auf Reisen schickt, wollte das Unternehmen Werner Lauenroth Fischfeinkost einfangen und so verpacken, dass man auch zu Hause nicht auf die Genüsse der wohl schönsten Zeit des Jahres verzichten muss. 40 Jahre ist es jetzt her, dass das Unternehmen mit Sitz am Hamburger Fischmarkt die Garnele in Knoblauchöl als beliebte Delikatesse „erfunden“ hat. Inzwischen werden in der nach Lüdersdorf in Mecklenburg-Vorpommern ausgelagerten Manufaktur diverse Leckereien mit Fisch und Meerestieren gefertigt.

Genuss macht erfinderisch
Der Ort, an dem noch fast alles von Hand hergestellt wird, ist eines der üblichen unscheinbaren Gebäude im Gewerbegebiet. Ohne Schutzkleidung und die Einhaltung strengster Hygieneregeln kommt niemand hier hinein. „Es herrschen OP-sterile Bedingungen“, erläutert Geschäftsführer Thomas Lauenroth auf dem Weg zum riesigen Tiefkühlraum mit hohen Regalen. Hier lagert die schockgefrorene Rohware aus den Meeren der Welt und wartet auf ihre  Veredelung. Der erste Schritt dazu sind die Tunken, die in großen Edelstahltanks gerührt werden. „Ob Ketchup oder die Mayonnaise für unser Aioli: Alles wird nach eigenen Rezepten hergestellt“, sagt Thomas Lauenroth. Darunter eine curryfarbene Creme, deren Duft sogleich das Fernweh weckt. „Das ist die Soße für unsere Garnelen ‚Bollywood‘“, verrät er. „Sie sind mit ihrer leicht süßlich-scharfen und würzigen Note unser absoluter Verkaufsschlager und eine Kreation, auf die wir besonders stolz sind. Da entscheidet manchmal schon ein Milligramm eines Gewürzes darüber, ob das Rezept gelingt.“ Und so tüftelt der Erfinder köstlicher Seafood-Salate und Hersteller von Spezialitäten wie Surimi, Algensalat, Meeresfrüchten in Knoblauch und Rotem Matjessalat gemeinsam mit seinem Team ständig an neuen Rezepturen und schaut sich auf der Suche nach dem  aromatischsten Geschmack schon mal Tricks bei den Sterneköchen ab.

Das Auge isst mit
An der nächsten Station wird in Edelstahlwannen knackig frisches, zu feinen Streifen und Ringen verarbeitetes Gemüse wahlweise mit Ölen oder Tunken zusammen mit Garnelen wieder und wieder von Hand vermengt, bis sich alle Bestandteile homogen verteilt haben. Dann werden die Meeresfruchtsalate ein paar Meter weiter grammgenau abgewogen und in kleine Plastikschälchen oder größere Töpfe für Endverbraucher und Großmärkte verpackt. Das alles geschieht in einer beeindruckenden Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit. Und doch läuft es bei den 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in Lüdersdorf tätig sind, Hand in Hand und wie am Schnürchen. „Was morgens zubereitet wird, verlässt schon ein paar Stunden später die Manufaktur und kommt ganz frisch in den Märkten an“, versichert Thomas Lauenroth, der seine Meeresdelikatessen nicht nur in Deutschland und Europa vertreibt, sondern sogar bis nach Asien liefert.

Nachhaltigkeit ist oberstes Gebot
Da braucht er doch wohl gleich tonnenweise Rohware, oder? „Fisch ist nach Erdöl das weltweit meistgehandelte Produkt“, erklärt Thomas Lauenroth. „Da muss man sich Premiumqualität sichern. Nur so können wir unser Versprechen von höchster Qualität und höchstem Genuss garantiert halten.“ Was Qualität betrifft, so gilt für ihn und sein Team dies auch im Hinblick auf eine nachhaltige, ressourcenschonende Fischwirtschaft sowie eine ständige Qualitätssicherung. Die für das Unternehmen wild gefangenen Fische und Meeresfrüchte stammen aus MSC-zertifizierten Fischereien. Woher die jahrzehntelange Leidenschaft für die Früchte aus Neptuns Garten rührt? Thomas Lauenroths Eltern gehörten 1968 zu den ersten, die mit mild gesalzenem Matjes im großen Stil handelten. Schon bald kamen tiefgekühlte Shrimps, Salate und Marinaden dazu. Heute umfasst das Sortiment mehr als 200 Artikel mit Spezialitäten wie Matjes in verschiedenen Variationen über Aioli-Tunke und Krabbensalat bis hin zu Surimi-Stäbchen und – ganz neu in einigen Märkten – sogar Nordseekrabben- und Lachs-Chips zum Knabbern. Hat Thomas Lauenroth angesichts dieser Fülle selbst noch Appetit auf Fisch? „Ja, klar“, erzählt er und lacht. „Fisch kommt jeden Freitag auf den Tisch.“ Natürlich nur in Spitzenqualität – was denn sonst.

Foto(s): Frederik Röh
Text: Claudia Reshöft

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