Weintipps für die Feiertage

Frohe Wei(h)nachen!

Ein dunkelroter Schimmer oder ein goldener Glanz im Glas. Aromen von Beeren und Vanille in der Nase. Im Charakter herb oder lieblich, weich oder kraftvoll. Ein guter Wein macht das Feiertagsessen zum Sinnesfest.

Wenn die Menüplanung für die weihnachtlichen Feststage ansteht, kommt unweigerlich auch die Frage nach dem richtigen Wein auf den Tisch. Schließlich passt nicht jeder edle Tropfen zu jedem Essen. So darf ein deftiger Gänsebraten mit Rotkohl gern von einem würzigen Rotwein begleitet werden. Ein idealer Kandidat hierfür ist zum Beispiel der im Eichenfass gereifte Il Cardinale Primitivo. Weich im Geschmack, verströmt er die Aromen von Pflaume, Johannisbeere und Vanille. Auch dem intensiven Charakter von Wild kann dieser kräftige Rote gut standhalten.

Wer es eher halbtrocken mag, wird mit dem ausdrucksstarken Apothic Red seine Freude haben. Der Blend aus kräftigem Zinfandel, weichem Merlot, intensivem Syrah und Cabernet Sauvignon vereint die Noten von dunkelroten Früchten, Vanille und Mokka und passt wunderbar zu Pfeffersteak oder Lammcurry. Steht Fisch auf dem Speiseplan, kommen die dezenteren Weißweine ins Spiel.

Ein Klassiker ist der Graue Burgunder. Hellgelb schimmernd und mit einer leicht herben Note, passt er aber auch zu Braten oder anderen kräftigen Gerichten. Ein goldgelber Traum zum Dessert ist der edelsüße Château Roumieu, der mit reichhaltigem Fruchtaroma von Dörrobst, Akazienoder Lindenblüten sowie Zitrusfrüchten besticht. Zum festlichen Anstoßen kommt ein elegant perliger Crémant de Loire gerade recht.

Nicht zu warm, nicht zu kalt
Ein guter Wein entfaltet sein volles Aroma erst bei der richtigen Temperatur. Im Allgemeinen wird Rotwein mit 15 bis 18 Grad serviert, Weißwein gern kühler mit 9 bis 11 Grad.

Wein im Essen
Ein Schuss Wein verleiht vielen Soßen oder auch dem Rotkohl ein feines Aroma. Der Alkohol verkocht zu großen Teilen, wird allerdings von einigen Zutaten auch gebunden und bleibt daher je nach Rezept in geringen Mengen im Essen.

Tannin unter Tannen
Tannine sind Gerbstoffe, die besonders in Rotwein enthalten sind und ihm Struktur verleihen. Ein hoher Tanningehalt macht den Wein zudem alterungsfähiger.

Süß und herzhaft
Auch zur Käseplatte, vor allem zu Blauschimmelkäse, eignet sich ein süßer Wein hervorragend.

Ganz schön wild
Schon mal probiert? Das Deutsche Weininstitut empfiehlt zu Wildgerichten auch mal einen kräftigen Weißwein.

Erhältlich überall bei famila sowie unter www.schneekloth.de