Portionen: 4

Zutaten

1/2 Bund Zitronenthymian (oder Thymian)
1 frisches Lorbeerblatt
6 EL mildes Olivenöl
1/2 Orange
1 kleine Netzmelone
125 ml Cranberrysaft (Bioladen)
2 EL helle Misopaste (z. B. Shiro-Miso)
Salz
Pfeffer
250 g Blumenkohl
2 EL getrocknete Cranberries
Quelle: Gräfe und Unzer
Zeit
40 Min
Schwierigkeit
einfach

Kalte Cranberry – Melonen – Suppe

1. Thymian und Lorbeerblatt waschen und trocken schütteln, die Thymianblättchen abzupfen. Thymian und Lorbeerblatt grob hacken. 4 EL Olivenöl mit der Hälfte des Zitronenthymians und dem Lorbeerblatt in einem kleinen, schmalen Topf erwärmen. Die Herdplatte ausschalten und das Öl 30 Min. ziehen lassen. Danach durch ein Sieb gießen, eventuell zum Mitnehmen in ein Schraubglas füllen.

2. Inzwischen die Orange heiß waschen und abtrocknen, 1 TL Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Melone halbieren, entkernen, in Spalten schneiden und die Spalten schälen. Das Fruchtfleisch mit Cranberry-Saft, Orangensaft und -schale und Misopaste mixen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den restlichen Zitronenthymian unter die Suppe rühren. Die Suppe kalt stellen.

3. Den Blumenkohl putzen, waschen, grob raspeln und leicht salzen. Die Cranberrys grob hacken, mit 2 EL Blumenkohl mischen. Den übrigen Blumenkohl mit der Suppe in Gläsern anrichten, mit der Cranberrymischung bestreuen und mit übrigem Öl beträufeln.

Tipp:

In Japan gehört die fermentierte Miso-Sojabohnenpaste zu den sehr eiweißreichen Grundnahrungsmitteln. Miso enthält nach der Fermentation reichlich Milchsäurebakterien, Edelschimmelkulturen und andere gesunde Mikroorganismen und Enzyme. Damit diese ihre »probiotische« Wirkung entfalten können, sollte Miso nur kurz erhitzt und wegen des hohen Salzgehalts sparsam dosiert werden.

Nährwerte

Brennwert
225 kcal (11%)
Fett
16 g (23%)
Kohlenhydrate
18 g (7%)
Eiweiß
3 g (6%)
* Die Prozentangaben beziehen sich auf die Referenzmenge eines Erwachsenen mit 2000 kcal.