Portionen: 6

Zutaten

3 schmale Auberginen
Salz
1 EL Zatar (orientalische Gewürzmischung)
6 EL Olivenöl
500 g stückige Tomaten (aus der Dose)
1 TL Zucker
Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 Zitrone
200 g Joghurt (3,5 % Fett)
18 Minzeblätter
Quelle: Gräfe und Unzer
Zeit
60 Min
Schwierigkeit
einfach

Auberginen mit Joghurt und Zatar

Mezze II: Hier prallen Kontraste aufeinander: supersofte Auberginen, kühler Joghurt und feiner Knusper – eine unschlagbare Kombi für alle, die das Spiel der Gegensätze lieben!

Finish - am Party-Tag (15 Min. + 1 Std. Ruhe + 45 Min. Backen)

1. Die Auberginen waschen und längs halbieren. Schnittflächen kreuzförmig einschneiden, mit Salz bestreuen und 1 Std. ruhen lassen. Anschließend die Auberginen etwas zusammendrücken, damit ein wenig Saft herausläuft. So werden eventuelle Bitterstoffe aus der Aubergine gelöst.

2. Backofen auf 180°C vorheizen. Zatar und Olivenöl in ein Schälchen geben, verrühren und damit die Schnittflächen der Auberginen bestreichen. Diese mit den Schnittflächen nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im heißen Ofen (Mitte) ca. 45 Min. backen, bis das Fruchtfleisch so weich geworden ist, dass man es mit einem Löffel verstreichen kann.

3. Inzwischen die Tomaten in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die Tomatenwürfel in einen Topf geben, mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen und zum Kochen bringen. Inzwischen die Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse in eine Schüssel drücken. Die Zitrone auspressen. Joghurt zusammen mit dem Zitronensaft zum Knoblauch in die Schüssel geben und alles gut vermischen, nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Minzeblätter waschen und trocken tupfen.

Servieren - ab auf den Tisch

4. Die Auberginen aus dem Ofen nehmen und auf einer Platte anrichten. Die warmen Tomatenwürfel darauf verteilen. Knoblauchjoghurt darüberträufeln und die Minzeblätter dekorativ aufstreuen. Eventuell noch etwas Pfeffer über die Auberginen mahlen – und ab auf den Tisch.

Tipp:

Zatar ist eine traditionelle Gewürzmischung aus Syrien, Libanon, Jordanien. Sie enthält knusprige Sesamsamen und ein Gewürzkraut, das mit Bohnenkraut und Thymian verwandt ist, bei uns aber nicht gedeiht. Mischungen hierzulande kompensieren das mit einer ähnlich schmeckenden Kombination aus Bohnenkraut, Majoran, Oregano oder Thymian. In den Ursprungsländern wird Zatar mit Olivenöl und Meersalz verrührt und mit Brot gedippt – unsere Zatar-Kompositionen enthalten deshalb meist auch etwas Salz.