Vor ein paar Jahrzehnten war es noch ganz normal, zum Einkaufen eigene Körbe und Taschen dabei zu haben und die meisten Waren lose zu erwerben. Dann knisterte es gewaltig auf dem Verpackungsmarkt, und alles landete schön praktisch und hygienisch in Kunststoff. Jetzt sind wir auf dem Weg, einen weiteren Schritt zu gehen. Angesichts der Umweltprobleme, die riesige Plastikberge verursachen, werden Alternativen gesucht – und auch gefunden. Bei famila und Markant hat das neue Zeitalter ressourcenschonender Verpackungskonzepte längst begonnen, wie die Beispiele auf dieser Seite zeigen.

Unverpackt-Regale

Nachhaltig verpacktEin tolles Konzept wird derzeit in elf famila-Warenhäusern getestet und bei Erfolg ausgeweitet. Nudeln, Reis, Cornflakes, Haferflocken, Kerne, Nüsse und Trockenfrüchte kann man aus den Unverpackt-Regalen in eigene Gefäße abfüllen (oder vor Ort wiederverwendbare Gefäße erwerben). Perfekt, um Verpackungsmüll zu sparen und genau die Wunschmengen einzukaufen. Einfach ausprobieren bei famila in Husum, Kaltenkirchen, Kiel/Neumeimersdorf, Kiel/Russee, Kiel/Wik, Langenhagen, Neumünster/Haart, Neustadt a. Rbge., Quickborn, Reinbek und Tarp.

Nachhaltig verpacktTüten aus Zuckerrohr

Sie sehen fast genauso aus wie die bisherigen Plastiktütchen und erfüllen ihren Zweck genauso gut, bestehen aber zu 50 bis 85 Prozent aus nachwachsendem Zuckerrohr. In den Obst- und Gemüseabteilungen sind die neuen, recyclingfähigen Beutel von „I’m green“ schon angekommen – der Einsatz an den Fleischtresen ist geplant.

Verpackungen aus Polymilchsäure

Nachhaltig verpackt

Die Wraps, Laugenstangen und Sandwiches von Hofgut und auch die Hofgut-Desserts sehen zwar aus wie in Kunststoff verpackt, die schützende Hülle besteht allerdings aus Polymilchsäure (PLA). Sie wird aus Maisstärke oder Molke gewonnen, besitzt hervorragende Eigenschaften als Verpackungsmaterial und ist innerhalb weniger Wochen komplett biologisch abbaubar.

Hofgut Obst- und Gemüsenetze

Sie haben sich schon super etabliert, die stabilen Netze für Obst, Gemüse und auch für Brötchen aus der Marktbäckerei. Sie sind waschbar und lassen sich mit einem Zugband leicht verschließen. Einmal kaufen und immer wieder mitbringen.

Nachhaltig verpackt

Banderole statt Tüte
Nachhaltig verpackt

Bio-Gurken, Bio-Zucchini und Bananen sind nicht mehr komplett in Kunststoff eingepackt, sondern sind nur noch mit einer Banderole gekennzeichnet – das reduziert den Plastikverbrauch immens.

Einkaufstaschen
Nachhaltig verpackt

An den Kassen gibt’s schon seit Langem hervorragende Alternativen zur Plastiktüte – zum Beispiel Taschen aus Baumwolle, Papier oder Jute, die robusten Big Bags und Klappkörbe. Je öfter sie wiederverwendet werden, umso besser. Also unbedingt beim nächsten Einkauf wieder mitbringen!