Kösters Hausgemachte Köstlichkeiten

Als Knirps hat Jens-Peter Köster gern in Mutters Kochtöpfe geschaut. Das Schnippeln, Simmern und Sautieren machte er zum Beruf. Nach zehn Jahren Herd-Erfahrung in Sternerestaurants kocht er jetzt in Hannover sein eigenes Süppchen unter der Marke „Kösters Hausgemachte Köstlichkeiten“.

Kösters Hausgemachte Köstlichkeiten

Wie kam es zur „Suppenliebe“? Wenn Jens-Peter Köster vom harten Job aus der Küche nach Hause kam, knurrte ihm der Magen. Für ein aufwendiges Essen war es viel zu spät. Also griff er zur Tütensuppe. Doch da verging ihm schnell der Appetit. Als Koch wusste er ja genug über umstrittene Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel, die ihm zumeist beim Studieren der Inhaltsstoffe ins Auge sprangen. Also hieß es: Selbst ist der Mann. Er stellte sich an den Herd und kochte sich fortan für jeden Abend ein anderes Süppchen aus frischen Zutaten. Zuerst waren es die Klassiker wie Kartoffel- oder Linsensuppe. Später verfeinerte er die Rezepturen.

Freunde als Suppentester
Als Jens-Peter Köster dann Freunde einlud, die seine Suppen testen sollten und mit Begeisterung auslöffelten, was er in die Teller füllte, war seine Geschäftsidee geboren. Die Kochjacke hängte er an den Nagel und widmete sich fortan seiner Suppenküche. Seine oberste Priorität war: „Ich kaufe Zutaten nur bei regionalen Gemüsehändlern. “Dass seine Suppen ohne Zucker, ohne Farbstoffe, künstliche Aromen und andere Zusätze auskommen sollten, war dann selbstverständlich.

Zuerst mietete er einen Stand auf hannoverschen Wochenmärkten, wo er gemeinsam mit seiner Freundin Nilay Valder, die nunmehr auch seine Geschäftspartnerin ist, zum Probieren einlud. Schwer war dieser Anfang, doch Überzeugungstäter lassen sich nicht unterkriegen. Der Keller seiner Wohnung wurde zum Lager umfunktioniert und auch als Etikettierstation genutzt.

Paprika kombiniert mit Mango
Heute bringt der 30 Jahre junge Unternehmer 5.000 bis 6.000 Flaschen mit Suppe im Monat in den Handel. Seine Halbliter-Flaschen, die für zwei Portionen ausreichen, haben auch den Weg in die famila-Märkte gefunden. Der Suppenheld baut im Großraum Hannover zurzeit eine eigene Küche. Bislang nutzt er die Gerätschaften einer Großküche. Dabei entsteht so Wohlklingendes wie „Rote Linse Marrakesch“, „Grüne Erbse Siddhita“ oder „Goldener Thai“. Die Namen zeugen vom exotischen Touch, die er oft in seine Kreationen einbringt. „Ich gehe gern über Wochenmärkte“, erzählt Jens-Peter Köster, „und überlege mir, was zusammenpasst. Zum Beispiel kombiniere ich rote Paprika mit Mango, würze mit Chili, Zimt, Ingwer, Curry oder Zitronengras.“ Das bringt viel Geschmack auf den Teller, dazu sind die acht köstlichen Suppenideen vegan, gluten- und laktosefrei, ein Jahr haltbar und nicht kühlpflichtig. Eben „Hausgemacht“!

Erhältlich in vielen famila-Märkten in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen