Jahnke Süßwaren
Jahnke Süßwaren
Jahnke Süßwaren

Rund 20 Mitarbeiter produzieren bei Rudi Jahnke Süßwaren in Kaltenkirchen mehrere 100 Tonnen Bonbons im Jahr.

Ein Paradies für Bonbonliebhaber: Bei Rudi Jahnke Süßwaren entstehen Himbeerbonbons, Brustkaramellen, Kaubonbons und noch viele weitere Köstlichkeiten. Das Motto von Firmengründer „Opa Jahnke“ gilt noch immer: „In meine Bonbons kommen nur Zutaten, die ich auch selber essen würde.“

Mehrmals im Monat wird Zucker für die Hart- und Weichkaramellen angeliefert – der Hauptbestandteil der Bonbons. Nachdem die Rohmasse der Salmiak-Brocken bei rund 140 Grad gekocht wurde, wird sie in einen Mischer gefüllt. Für das leckere Aroma sorgt das Sternanisöl, das anschließend hinzukommt.

Damit die Bonbonmasse langsam abkühlen kann, schüttet Mitarbeiter Heiko Heist sie auf eine Arbeitsplatte. Zwei Knetarme bearbeiten die Masse, schieben sie zusammen und drücken sie wieder flach. Der gelernte Bäckermeister beobachtet die Konsistenz gut und weiß genau, wann der nächste Schritt beginnen kann.

Mithilfe zweier rotierender Maschinenarme wird die Bonbonmasse gezogen und gedehnt, sodass der enthaltene Zucker belüftet wird. Heiko Heist und sein Kollege Christoph Wendt behalten die elastische Masse im Auge. Je kühler sie wird, umso heller färbt sie sich.

Nun fügen die beiden der handwarmen, nach Lakritz duftenden Bonbonmasse schaufelweise Salmiakpastillen hinzu. Klar, warum kein Salmiak-Brocken von Jahnke dem anderen gleicht: Der eine hat mehr, der andere hat weniger Pastillen in sich. Alles Unikate!

Jetzt entsteht die Bonbonform: Die Salmiak-Brocken werden gewalzt. Die Maschinentechnik von Rudi Jahnke ist einzigartig auf der Welt. Gäste kommen von weit her, um die Technik zu besichtigen, die Firmenchef Heinz Jahnke in Zusammenarbeit mit Maschinenbauern konzipiert hat.

Am Ende der Kühlstrecke laufen die Bonbons durch die „dicke Berta“, wie die Mitarbeiter diese Trommel liebevoll nennen. Die gewalzten Bonbonplatten werden an den Sollbruchstücken auseinandergebrochen, an den Kanten geglättet und fallen zu Mitarbeiter Axel Bergholz in die Kisten. Hier müssen die fast fertigen Zuckerstücke eine Nacht ruhen, bevor sie mit Zartbitterschokolade überzogen und verpackt werden können.

Vertriebschef Rainer Theuer sorgt zusammen mit dem Einkauf von Bartels-Langness dafür, dass die Salmiak-Brocken und vielen anderen Bonbons von Rudi Jahnke in den famila- und Markant-Märkten vorrätig sind. Darunter auch Bonbons der Marke Hofgut, die Eigenmarke des Handelsunternehmens.

Erhältlich überall bei famila.