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Karriere bei famila

Foto(s): Henrik Matzen
Text: Andrea Schmidt

Vor 13 Jahren hätte wohl kaum jemand gedacht, dass man in Schleswig-Holstein erfolgreich Wein anbauen kann. Mittlerweile ist das Weingut von Winzer Steffen J. Montigny in Grebin bei Plön ein Erfolgsgarant und der Wein „So Mookt Wi Dat“ ein Verkaufsschlager. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von famila und Bartels-Langness schauten sich im Mai die 4.000 Rebstöcke aus der Nähe an – und lernten eine Menge über den Weinanbau.

“Ist das schön hier!“ Christian Seidl, Leiter des famila-Warenhauses Kiel/Wik, nimmt am zweitägigen Weinseminar teil, freut sich über die abwechslungsreiche Schulung und gerät angesichts des herrlichen Ausblicks ins Schwärmen. Zusammen mit neun Kolleginnen und Kollegen stapft er durch die hüfthohen Rebstöcke, die idyllisch in Grebin an einem Hang liegen. Unten glitzert der Schierensee, oben auf dem Mühlenberg thront die alte Windmühle Wagria. Es ist ordentlich warm an diesem Frühsommertag. „Ist die Hitze ein Problem für die Pflanzen, und ist es schlimm, dass es so lange nicht mehr geregnet hat?“, möchte einer der Teilnehmer von Mitarbeiter Marian Droszkowski wissen. „Nein, da passiert nichts“, erklärt der 67-Jährige gut gelaunt. „Schlimm ist eher, wenn es viel regnet. Dann haben wir Fäulnisprobleme und müssen die Trauben wegschneiden.“ Die Fragen an den Experten reißen nicht ab: „Wie lange dauert die Ernte?“ „Wovon hängt eine gute Qualität ab?“ „Aus welchen Rebsorten wurden diese Pflanzen gezüchtet?“ Viele Anwesende sind schon Weinprofis, arbeiten zum Beispiel für den Einkauf bei der Bartels-Langness-Handelsgesellschaft oder sind Fachberater für Wein. Andere haben noch nicht so viel Expertenwissen. „Sie alle werden hier im Rahmen unseres Train-the-Trainer-Programms fortgebildet‘“, erläutert Einkäuferin Simone Malgadey-Chemnitz. „Sie sind dann in der Lage, ihr Wissen an Kollegen weiterzugeben.“ Das gehört zum Fortbildungsprogramm der Bela und ihrer Tochterunternehmen.

„Wirklich fantastisch – auch die Qualität des Weins!“
In Grebin wachsen vorwiegend die Rebsorten Solaris und Regent. „Aus Solaris entsteht Weißwein, die Lese findet meistens zwischen dem 15. und 20. September statt“, erzählt Marian Droszkowski, der mit Charme und Humor die Gruppe begeistert. Aus der etwas später reifen Sorte Regent wird Rosé gekeltert. „Bei der Ernte packen 20 Helfer hier ordentlich mit an.“ „Es beeindruckt mich, wie toll hier alles funktioniert“, meint Maximilian
Döring, Fachberater Wein für die Markant-Märkte. „Wirklich fantastisch, auch die Qualität des Weins!“, findet Christian Seidl. „Gut, das alles hier vor Ort mal zu sehen. Jetzt können wir die Weine mit viel mehr Hintergrundwissen verkaufen.“ Heute Abend steht noch eine Weinprobe mit 38 Sorten an.
Wie schmeckt ein Grauburgunder? Was macht einen leichten Rotwein aus? Nur schade, dass man den guten Tropfen bei der Verkostung nicht schlucken darf, denn die Schulung geht schließlich gleich morgen früh weiter.

Infos

famila und die Muttergesellschaft Bartels-Langness (Bela) legen viel Wert darauf, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Bela-Akademie bietet darüber hinaus eine breite Palette von Fortbildungsmöglichkeiten, um die persönliche und fachliche Qualifikation auszubauen.

Online informieren
Infos über Karrieremöglichkeiten und Fortbildungen im Rahmen der Bela-Akademie gibt es hier.

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