Honigmelonen

Goldgelber Genuss

Honigmelonen bringen eine sonnige Portion Sommerfrische mit, wenn sie ab Ende Mai und dann den ganzen Sommer hindurch von den Feldern in Spanien, Italien und Griechenland in die Märkte kullern. Sie sind keine Pflanzen, die im norddeutschen Klima gedeihen können – sie brauchen es  deutlich wärmer, um ihr süßes Aroma zu entwickeln. Die Honigmelone gehört mit der Wassermelone zu den beliebtesten und bekanntesten Melonensorten. Als Vertreterin der Zuckermelonen hat sie mit ihrer angenehmen Süße eine große Fangemeinde. Ihr hoher Wassergehalt macht sie zu einem tollen Snack nach dem Sport, im Schwimmbad und am Strand. Ihre Honigsüße lässt den Gaumen lächeln.

Frische Vielfalt von süß bis herzhaft
Honigmelonen schmecken pur aus der Hand, in Obstsalaten, Smoothies und zu Milchprodukten wie Joghurt und Skyr. Absolut erfrischend ist eine im Handumdrehen zubereitete Granita – eine dem Sorbet ähnliche, gefrorene sizilianische Süßspeise. Püriert in Eiswürfel- oder Stieleisformen eingefroren, lässt sich leckeres Meloneneis herstellen. Wer es herzhafter mag, kombiniert Honigmelone als Vorspeise mit Parmaschinken oder vermengt sie mit Zwiebeln, Koriander und Limettensaft zu einer leckeren Salsa.

Kein Obst, ein Gemüse
Honigmelonen gehören zu den Zuckermelonen, ebenso wie die Cantaloupe- und die Netzmelonen. Daneben gibt es noch die wesentlich größeren  Wassermelonen. Beide Gruppen gehören übrigens botanisch gesehen zu den Kürbisgewächsen. Damit sind sie eigentlich ein Gemüse, obwohl sie meistens wie Obst zubereitet werden. Fest steht: Der Fantasie sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Tipps

Ohne Kerne
Durch die mittige Anordnung der Kerne lassen sich diese einfach mit einem Löffel herausnehmen.

Am leckersten
Honigmelonen bei Zimmertemperatur lagern und vor der Zubereitung kühlen.

Ideale Reife
Gibt die Schale auf leichten Druck etwas nach, ist die Honigmelone optimal gereift.