Grüne Bohnen

Die Feinen

Grüne Bohnen sind als Zutat im Traditionsgericht Birnen, Bohnen und Speck bekannt, das uns im Herbst besonders gut schmeckt. Doch das Gemüse ist auch ein hervorragender Sommerbegleiter. Grüne Bohnen machen sich in der bunten Sommersuppe ebenso gut wie als Vorspeise im Speckmantel, als Beilage zu gebratenem Fleisch und Fisch ebenso wie gedünstet in Salaten, vielleicht kombiniert mit anderen Bohnensorten. Mediterrane Kräuter wie Oregano und Thymian harmonieren mit ihnen – und selbstverständlich das würzige Bohnenkraut. Auch in Nudelgerichten mit Pfifferlingen oder Kirschtomaten sowie in Gemüsepfannen lassen sich grüne Bohnen prima verarbeiten.

Ein Glück für Herz, Bauch und Seele
Grüne Bohnen gehören wie Linsen und Erbsen zu den Hülsenfrüchten. Sie werden uns von Ernährungsexperten besonders wegen der vielen wertvollen Ballaststoffe ans Herz gelegt. Die Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl, entlasten den Blutzuckerspiegel und stimulieren die Darmtätigkeit. Sie putzen die Darmwände wie ein Schwamm und fördern eine gesunde Verdauung. Da der Darm das wichtigste Immunorgan ist, stärken Ballaststoffe auch die Abwehrkräfte des Körpers.

Bohnen bringen viel
Ernährungsexperten weisen gern auf das hin, was besser sein dürfte. Auch in diesem Fall: Die meisten Menschen essen zu wenige Ballaststoffe – doppelt so viel, etwa 40 Gramm pro Tag, wären optimal. Bohnen sind in dieser Hinsicht sehr empfehlenswert. Aber bitte immer gegart genießen, sonst rebellieren Magen und Darm. Unsere Rezeptideen auf den nächsten Seiten machen es leicht: Ran an die Bohnen!

Tipps

Frisch gekauft, frisch gegart
Grüne Bohnen halten sich nicht sehr lange – also möglichst schnell verbrauchen.

Kurz heiß, kurz kalt
Bohnen kurz blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken. Dann bleibt das grüne Gemüse knackig und behält seine schöne Farbe.