Fleischerei Munstermann
Fleischerei Munstermann

Die Geschichte meiner Vorfahren lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen“, berichtet Bernd Munstermann, „und unser Familienname hängt ganz sicher mit dem Ort Munster zusammen.“ Vergleichsweise jung ist die Historie der Fleischerei Munstermann, 1927 von Bernds Großvater gegründet. Lange profitierte der kleine Betrieb nicht nur von den Munsteranern selbst, sondern auch vom Appetit der Soldaten, die an Deutschlands größtem Heeresstandort stationiert waren. Inzwischen hat Bernd Munstermann sich konsequent auf veredelte Produkte aus Fleisch spezialisiert: zum Beispiel Hirschgulasch in fein abgeschmeckter Soße, Sauerfleisch vom Wildschwein, Rinderrouladen, die noch von Hand mit Senf, Speckscheibe, Gurke und Zwiebeln belegt und anschließend aufgerollt werden. Fertig zubereitet kommen die Köstlichkeiten in Gläser und werden wie beim Einkochen mit Hitze und Druck haltbar gemacht – ohne Konservierungsstoffe.

Wild ist bio pur
Munstermann verarbeitet viel Wild aus der umgebenden Heidelandschaft. Reh, Hirsch, Wildschwein und Co. Bezieht er von Jägern, denen er vertraut. „Mehr bio geht nicht“, ist Bernd Munstermann überzeugt, „und das schmeckt man.“ Auch bei Rind- und Schweinefleisch achtet er auf die Herkunft; aus Zeven bekommt er das frische Schlachtgut zur weiteren Verarbeitung. Gewürzmischungen und Geschmacksverstärker kommen dem Vater von drei Kindern nicht ins Haus, und auch seine feinen Heidschnuckenwürstchen, die er neben Frischfleisch direkt an der Ladentheke verkauft, verdanken ihr Aroma noch echtem Buchenholzrauch und nicht etwa dem Zusatz künstlicher Geschmacksstoffe.

Suppen mit Kraft
Acht der 20 Mitarbeiter konzentrieren sich ganz auf das Kochen der Familienrezepte in bester Qualität. Die niedersächsische Hochzeitssuppe darf dabei ebenso wenig fehlen wie Heidjer Knipp, eine Grützwurst vom Rind. Für alle Suppen werden nach guter alter Tradition Knochen über Nacht ausgekocht. „Da steckt richtig Kraft drin!“, verspricht Bernd Munstermann. Für ihn stand schon als junger Bengel fest, den elterlichen Betrieb später zu übernehmen. „Ich fand das einfach toll hier, und ich mochte schon immer gern Wurst.“ Seine Heidespezialitäten sind längst weit über die Grenzen Munsters hinaus bekannt und beliebt. Für die gute Qualität garantiert übrigens nicht nur die strenge QS-Zertifizierung, sondern auch Bernd Munstermanns 80-jährige Mutter Inge. Noch immer schaut sie regelmäßig nach dem Rechten und ist beim Abschmecken dabei – schließlich soll Omas Sauerfleisch nicht nur so heißen, sondern auch so schmecken.

Erhältlich bei famila in Munster, Nienburg, Rotenburg und Schneverdingen