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Karriere bei famila

Foto(s): Henrik Matzen
Text: Andrea Schmidt

Elf Azubis aus den Bereichen Fachinformatik und Mediengestaltung lernen heute eine ganz andere Facette ihres Ausbildungsbetriebs kennen: das Zentrallager der Bartels-Langness-Unternehmensgruppe in Neumünster. „Total spannend“, so ihr Kommentar.

Nicht zu fassen. Hier liegen tonnenweise Süßigkeiten. Guckt euch das mal an.“ Thilo Voss, der gerade bei Bartels-Langness (Bela) eine Ausbildung zum Fachinformatiker macht, ist sichtlich beeindruckt von den Mengen. 36 Gänge, acht Meter hohe Regale, Artikel vom Klopapier über Müsliriegel bis zu Gurkengläsern. Wie kann man da den Überblick behalten? Etliche Fachlageristen kurven auf Gabelstaplern durch die Gänge und wissen ganz genau, wo sie was finden. Beim Fahren im Lager müssen sie sich an Verkehrsregeln halten, erklärt Niederlassungsleiter Torben Mohr. Er führt die Azubis aus der Bela-Zentrale heute durch sein Reich, zeigt ihnen nicht nur das Lager des sogenannten Trockensortiments, sondern auch das Tiefkühllager sowie den Leergutbereich, in dem Pfanddosen und -flaschen gepresst werden. „Das ist wirklich faszinierend, wie hier 100 Dosen auf zehn mal zehn Zentimeter zusammengepresst werden“, findet Thilo Voss. Auch Joshua El-Samalouti, ebenfalls Fachinformatik-Azubi, ist beeindruckt vom Standort in Neumünster. „Wie riesig dieses gigantische Lager ist! Ich freue mich, das einmal aus nächster Nähe zu sehen und so besser zu verstehen, wie die Bela funktioniert.“ „Genau diese Idee steckt dahinter“, sagt Ausbildungsreferentin Antonia Doose, die die Lagerführung begleitet. „Wir wollen zeigen, wie groß unser Unternehmen ist – und was alles dazugehört.“ Draußen werfen die elf Auszubildenden noch einen Blick auf die Lastwagen, die die Ware zu den einzelnen Häusern liefern. Der Fuhrpark der Unternehmensgruppe umfasst mehr als 200 Lkw. Auch aufs Dach steigen die jungen Leute, um die großen Kühlungsanlagen sehen zu können. „Ich kann jetzt besser nachvollziehen, was Fachlageristen und Berufskraftfahrer genau machen“, sagt Joshua El-Samalouti. Der 24-Jährige fühlt sich in seinem IT-Bereich bestens aufgehoben, aber seinen eigenen Horizont zu erweitern und die Muttergesellschaft von famila noch besser kennenzulernen – das findet er auf jeden Fall bereichernd.

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„Solche Events wie die Lagerführung bereichern unsere Ausbildung. Und wir Azubis lernen uns untereinander noch besser kennen.“