Eine Woche nur für Azubis

70 Azubis aus 13 famila-Warenhäusern in Südniedersachsen und Bielefeld haben erstmals eine ganze Woche zusammen verbracht und gemeinsam gelernt. Der Ort: ein Jugendhof in Bad Fallingbostel. Die Stimmung: unschlagbar gut.

Am Montagmorgen gibt es noch unsichere und skeptische Blicke. „Wer sind die denn da aus dem Markt in Celle? Hast du die Bielefelder gesehen? Ach, und das sind die angehenden Handelsfachwirte.“ Am Donnerstag ist die Stimmung eine komplett andere. Da wird zusammen gelacht und geplaudert, da wird konstruktiv miteinander gearbeitet, da sind plötzlich Freundschaften entstanden. „Es ist der Hammer“, sagt Regionalleiterin Yvonne Redeker ein wenig verblüfft. „Wir haben solch eine regionale Azubiwoche hier zum ersten Mal gemacht, und es ist ein voller Erfolg. Unser großes Ziel war es, den Azubis das Bewusstsein zu vermitteln, in was für einem tollen Unternehmen sie arbeiten.“

Workshops, Vorträge und selbst gebackene Muffins
Den Auszubildenden wird ziemlich viel geboten. Da gibt es eine informative Fahrt zum großen Frischezentrum nach Gleschendorf oder Workshops speziell zu Käse oder Reber-Schokolade. Aber nicht nur Zuhören und Konsumieren sind angesagt, jeder soll auch heraus aus seiner eigenen Komfortzone. Am Donnerstag steht der regionale Azubi-Award an. Die jungen Leute müssen vor versammelter Mannschaft Vorträge über ihren jeweiligen Markt halten und sagen, warum ihr famila-Warenhaus eben „besser als gut“ ist.

„Bei uns gibt es ein tolles Miteinander – das Personal ist wichtig für den Erfolg“, heißt es beispielsweise aus Bielefeld. „Wir sind modern, umweltfreundlich, regional und alle füreinander da“, meinen die Azubis aus Celle. Die Gifhorner tragen sogar einheitliche T-Shirts mit dem Schriftzug „Team Gifhorn“ und backen Muffins für alle. Auch so gewinnt man Herzen.

Kreative Nachwuchsführungskräfte
Ziemlich gelungen ist auch der Vortrag der Nachwuchsführungskräfte. Das vorgegebene Thema: 45 Jahre famila. Schon der Einstieg der Referenten sorgt für Lacher und Aufmerksamkeit: „1974 war ein bedeutendes Jahr für Deutschland. Das Land wird Fußballweltmeister, und der erste famila-Markt wird eröffnet.“ Das war übrigens in Eutin. Im Laufe des Vortrags werden „historische“ Handzettel und Plakate gezeigt, die wichtigen famila-Köpfe erscheinen auf der Leinwand, und ein langjähriger Mitarbeiter ruft plötzlich an und plaudert über die Entwicklung des Unternehmens und die Ausbildungsmöglichkeiten. Alles in allem ein klasse Vortrag, finden die Beteiligten. Die Azubiwoche ist schnell vergangen, ein letztes gemeinsames Mittagessen, die Bettwäsche wird abgezogen, das Jugendherbergs-Feeling ist vorbei. Schade irgendwie. Was bleibt, sind viele spannende Eindrücke und ein ganz neues, schönes Zusammengehörigkeitsgefühl.

Infos:
Besonders viel Wert legen famila, Markant und die Muttergesellschaft Bartels-Langness (Bela) auf die Ausbildung des Berufsnachwuchses. Interessierte können jederzeit ihre Bewerbungsunterlagen einsenden.
Online informieren
Infos zu den verschiedenen Ausbildungsberufen gibt es im Internet unter www. famila-nordost.de, www.bela.de und www. markant-online.de
Bewerbung
Entweder per Post: Bartels-Langness Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Personalentwicklung, Alte Weide 7–13, 24116 Kiel, oder per E-Mail: personalentwicklung @bela.de