demeter - Mehr als Bio!

demeter – Mehr als Bio!

Unverfälschte Lebensmittel, Genuss und Verantwortung: Demeter ist das Markenzeichen für biodynamische Qualität. Doch Demeter ist weit mehr als „nur“ Bio. Die Marke Demeter ist Philosophie und Wirtschaftsweise in einem.

Demeter ist Marke und Verband zugleich. Dahinter stehen Menschen, die aus Leidenschaft verantwortungsbewusst produzieren. Wie der Bauer, der lieber seinen Stall größer baut, als den Kühen die Hörner zu kappen. Oder die Gemüsegärtnerin, die seit zehn Jahren die vielversprechendsten Samen sammelt, um daraus eine neue biodynamische Sorte zu züchten. Oder die Bäckermeisterin, die mit Liebe, viel Zeit und großem handwerklichen Können bekömmliche Backwaren fertigt. Demeter steht für Produkte aus biodynamischer Landwirtschaft. Dabei wird der Hof als lebendiger Organismus gesehen, in dem Mensch, Tier, Pflanze und Boden zusammenwirken.

Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch die  Waldorfpädagogik und anthroposophische Medizin initiierte. Als internationale Biomarke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten, in Deutschland gibt es über 1500 Demeter-Höfe. Nur wenn ein Betrieb den Richtlinien, die als die konsequentesten in der Biobranche gelten, entspricht, bekommt er die Anerkennung als Demeter-Betrieb. Jährlich wird ihre Einhaltung auf den Höfen kontrolliert. Ob also Brot, Haferbrei, Zuckerrübensirup, Pfannkuchen, Pizza oder Eis: Das Demeter-Qualitätszeichen bürgt für authentische Lebensmittel mit Charakter.

Infos

Ohne Plastik
Im April 2019 hat Demeter als erster deutscher Bioverband den Abschied von Plastikverpackungen bei frischem Obst und Gemüse beschlossen.

Mit Hörnern
Statt Kälbern die Wachstumsknospen der Hörner auszubrennen oder auf Hornlosigkeit zu züchten, setzt Demeter auf Produkte von horntragenden
Rindern.

Für Bruderhähne
Noch immer werden in Deutschland männliche Küken aus der Brut von Legehennen getötet. Der Demeter-Verband setzt sich für einen ganzheitlichen
Ansatz ein, bei dem auch der Hahn einen Platz im Kreislauf der ökologischen Landwirtschaft hat.