Catucho Kaffee

Catucho heißt die Manufaktur und Rösterei in Bücken bei Hoya, die Ulrike Eckhardt mit ihrem Töchtern Laura und Elena zu einer feinen Adresse für aromatische Kaffees und köstliche Kakaosorten gemacht hat.

 

Catucho ist eine Blume, die hierzulande unter dem Namen Calla bekannt ist. In Honduras wächst die weiße Schönheit wild auf den Kaffee-Fincas. Ein passender spanischer Name, fand Ulrike Eckhardt, als sie sich 2006 selbstständig machte: „‚Ca‘ für Kaffee, ‚cho‘ für Kakao und in der Mitte ‚tu‘, das spanische ‚du‘“, erklärt sie. Das Firmenlogo zeigt die Göttin Xochiquetzal, die für Künste, sinnliche Genüsse und leidenschaftliche Liebe steht – und nun auch für auserlesende Kaffee- und Kakaospezialitäten. Über ein Jahrzehnt arbeitete die Diplom-Agraringenieurin in Lateinamerika in der landwirtschaftlichen Beratung und eng mit den Kaffee-Produzenten vor Ort zusammen. „Immer ging es um organischen Anbau und fairen Handel. Unser Kaffee kommt von Fincas, die ich persönlich kenne.“

Mit Kaffee aufgewachsen:
Die Töchter Laura und Elena verbrachten ihre Kindheit an Mutters exotischen Arbeitsplätzen und entwickelten schon früh ein Gespür für die besten Bohnen. Heute ist Laura, Betriebswirtin und Marketingexpertin, ebenfalls Geschäftsführerin von Catucho. Elena, ursprünglich Modedesignerin, entwirft die Packungsetiketten und bedient virtuos die Rösterei. „Jeder Kaffee röstet sich anders. Wir geben den Bohnen Zeit. Mit den Augen, Nase und Ohren beurteilen wir, wie sie sich entwickeln, um die Temperatur zu steuern“, sagt Ulrike Eckhardt. Inzwischen lebt die Familie in Bücken an der Weser, einem weltoffenen Szene-Ort, geprägt durch Kunst, Kultur, alternative Lebensformen und interessante Veranstaltungen. In der historischen Scheune bietet Ulrike Eckhardts Mann Peter Kleinkunst und Konzerte an, im ehemaligen Schafstall wird der Kaffee geröstet – gleich neben dem kleinen Café zum Probieren und Genießen exzellenten Kaffees und aromatischen Kakaos für die Seele und die Lebensgeister.

Erhältlich bei famila in Hoya.