Bruno Gelato

Er kam der Liebe wegen und blieb. Im ostfriesischen Rhauderfehn eröffnet Bruno Lucchetta 1986 seine Eisdiele „Bei Bruno“. Sein leckeres italienisches Eis kommt so gut an, dass er 1995 mit Ehefrau Heidi die Bruno Gelato Eisfabrik gründet. Heute zählen über 1.000 Eisdielen weltweit sowie famila und Markant zu ihren Kunden. Sie alle schätzen ein Eis, das noch wie handgemacht schmeckt.

Gutes Eis braucht gesunde, naturbelassene Milch. Mehr als zwei Millionen Liter frische Vollmilch verarbeiten die 80 Mitarbeiter von Bruno Gelato jedes Jahr. Die Milch stammt ausschließlich aus der Region, wird pasteurisiert und homogenisiert angeliefert. Das laktosefreie Eis bereitet Bruno Gelato mit Frischmilch zu, der bereits der Milchzucker entzogen ist. „Das ist ein Novum in der Eisindustrie“, sagt Bruno Lucchetta.

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Vermischt mit Zucker, Sahne oder Öl entsteht aus der Milch eine sogenannte „Base“, die unter ständigem Rühren mindestens acht Stunden „reift“. Anstelle von Palmöl verwendet Bruno Gelato Kokosöl, und auch das nur in geringen Mengen. Anschließend veredeln hochmoderne Eismaschinen die Base unter ständigem Schaben. Dabei wird auch eine geringe Menge Luft zugefügt. Sie gehört ins Eis.

Von den 19 im Handel befindlichen Eissorten produziert Bruno Gelato jeweils nur wenige pro Tag, diese aber im Umfang von 30.000 Litern. „Wir fertigen immer möglichst frisch“, sagt Bruno Lucchetta.

Sobald die Eismasse „reif“ ist, wird sie bei minus 6 Grad abgefüllt und dekoriert. Das Zuppa-Inglese-Eis kommt in 900-ml-Packungen in den Handel oder in 4,6 Liter-Behälter in die Auslagen der Eisdielen. „Die Rezeptur ist immer identisch. Wir produzieren ausschließlich eine gleichbleibend hohe Qualität“, sagt Bruno Lucchetta.

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Die großen Behälter werden oft noch per Hand dekoriert. Anschließend frieren sie im Schockfroster mittels Stickstoff in nur 30 Minuten durch. Dadurch bilden sich lediglich kleine Eiskristalle, sodass die kalte Delikatesse wirklich cremig bleibt und zart im Mund schmilzt.

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Alle sechs Sekunden rutscht eine Packung Eis aus dem vollautomatischen Schockfroster. Binnen zehn Minuten füllen sie eine Palette, in drei bis fünf Stunden einen ganzen Lastwagen. Gut gekühlt führt die Reise dann auch zu famila und Markant.

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Die Qualität ist gefragt, der Umsatz wächst seit Jahren. „Wir verändern vielleicht unsere Absatzmengen, aber niemals unsere Rezepturen. Andernfalls würden wir Gefahr laufen, das Vertrauen unserer Kunden zu verlieren.“ Und das ist der Familie Lucchetta heilig.

Erhältlich überall bei famila.