zarte Blätter

Besonders zusammen mit Tomaten entfaltet es ein ausgezeichnetes Aroma. Verarbeitet zu Pesto gibt es jedem Nudelgericht viel Geschmack. Nebenbei bringt es auch eine erstaunliche Heilwirkung mit. Schon die alten Ägypter kannten und liebten Basilikum.

Basilikum gehört hierzulande zu den beliebtesten Küchenkräutern. Mit einem Topf Basilikum auf der Fensterbank oder einem Bund im Wasserglas ist stets eine Extraportion zur Hand, die viel Geschmack in so mancherlei Gerichte zaubert. Das Königskraut, wie Basilikum auch genannt wird, passt zu Nudeln, Salat, Mozzarella, ins Risotto und in Basilikumpfannkuchen. Sein scharf-süßes, intensives Aroma verdankt es den ätherischen Ölen, die in der Pflanze stecken. Da sie sich durch Hitze schnell verflüchtigen, verliert Basilikum beim Kochen viel von seinem Reiz. Daher am besten erst nach dem Kochen, Braten oder Backen dazugeben.

Gut gegen Schwermut
Schon seit der Antike ist Basilikum auch als wirksames Heilmittel bekannt. Es galt als probates Mittel gegen Bauchweh, Blähungen und Appetitlosigkeit. Basilikum wurde empfohlen, um Schwermut und andere düstere Stimmungen zu verscheuchen. Es gilt als aufbauendes, wärmendes Heilkraut, wirkt antibakteriell und schleimlösend. Daher hat Basilikum eine wohltuende Wirkung auf Atemwege und kann Bronchitis, Husten und Nebenhöhlenbeschwerden lindern.

Zartes Kraut mit königlicher Wirkung
Der Name Basilikum leitet sich vom Griechischen „basileus“ für König ab und heißt so viel wie „königliches Heilmittel“. In seiner vermuteten Herkunft Nordwest-Indien soll es bereits ab dem Jahr 1.000 vor Christus als Gewürz-, Heil- und Zierpflanze kultiviert worden sein. Nach Europa kam Basilikum schätzungsweise im zwölften Jahrhundert. Am entschlossensten nahmen sich die Italiener dem Kraut an. Sie erfanden Pesto, Mozzarella caprese und Bruschetta. Dass Basilikum auch innovativ sein kann, zeigen Basilikum-Eis, Basilikum-Pralinen und nicht zuletzt die Kombination aus Erdbeeren mit Basilikum.

Tipps

Vielseitig
Basilikum verfeinert Soßen, passt zu Fisch- und Fleischgerichten, würzt Salate, gehört in Kräuterpestos und natürlich zu Nudelgerichten.

Guter Begleiter
Frisches Basilikum passt besonders gut zu Sommergemüse wie Tomaten, Zucchini und Aubergine.

Pesto nach Art des Hauses
Frisches Basilikum, geröstete Pinienkerne, Parmesan, Olivenöl und Knoblauch mit dem Stabmixer oder im Thermomix zerkleinern – fertig! Reste verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und rasch verbrauchen.

Kraut im Topf
Basilikum liebt es warm und verträgt keine Zugluft. Keine Einzelblätter, sondern ganze Blatttriebe ernten, das fördert das buschige Wachstum.