O du fröhliche Weihnachtszeit

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Die Tage werden merklich kürzer, draußen wird es spürbar kälter und zuhause zieht Gemütlichkeit ein. Kerzen, Kränze und der Duft von selbstgemachtem Gebäck lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Um die Vorweihnachtszeit für Ihre Liebsten zu versüßen, basteln Sie doch einen Adventskalender! Leckere Festtags-Rezepte und die beliebtesten Ideen zum Befüllen haben wir für Sie zusammengestellt. famila wünscht Ihnen und Ihren Liebsten eine schöne Weihnachtszeit!

DIY Adventskalender aus Klopapierrollen

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Foto: Shutterstock

Dieser Adventskalender sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist auch günstig gemacht!

Benötigte Materialien:

  • 24 Klopapierrollen (oder Küchenrollen, die man teilt)
  • Einen Schuhkarton (in einer beliebigen Farbe) und weitere Kartonage
  • Optional: Geschenkpapier oder etwas Farbe

Bastelanleitung

  1. Optional den Schuhkarton vorab anmalen oder mit Geschenkpapier bekleben. Die Rollen in die gewünscht Form – in unserem Beispiel sind es 6 Rollen pro Reihe – in den Schukarton legen. Eine lange Seite des Schuhkartons nun zu einem Giebel des Hauses zuschneiden.
  2. Auf die Ränder der Rollen etwas Kleber geben und anschließend an der vorherigen Position ankleben.
  3. Schuhkarton aufstellen und aus einem weiteren Stück Karton die vordere Giebelfläche des Daches (in der gleichen Größe) ausschneiden, optional anmalen oder mit Geschenkpapier schmücken und mit etwas Kleber an die obenliegenden Rollen kleben.
  4. Aus einem länglichen Stück Karton wird nun das Dach geformt. Auch das kann man optional anmalen oder mit Geschenkpapier verzieren. Dies wird auf die Giebel des Hauses geklebt.
  5. Haus schmücken, Rollen mit kleinen Geschenken befüllen und aus Papier Zahlen von 1-24 ausschneiden und mit etwas Kleber an den Rollen befestigen.

Kleinigkeiten vom Ast

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Foto: Shutterstock

Benötigte Materialien:

  • Stabiler Ast (min. 5 cm dick)
  • Garn oder Geschenkband
  • Geschenkpapier
  • Adventskalenderzahlen
  • Optional: alte Tischdecke oder anderer Stoff

Bastelanleitung

  1. Geschenke in Geschenkpapier oder alter Tischdecke/Stoff verpacken, Zahlen mit dem Garn oder Kleber befestigen. Garn ebenfalls an den Geschenken befestigen.
  2. Geschenke mit dem Garn an dem Stock befestigen. Hier am besten ein wenig Durchmischen, sodass die Geschenke nicht in der richtigen Reihenfolge vom Ast hängen. Wichtig: Gut Festknoten, einige Päckchen müssen fast 4 Wochen am Ast halten.
  3. Ein langes Stück Garn am rechten und linken Ende des Astes festbinden und den Adventskalender an die Wand hängen. Wer sicher gehen möchte, wiederholt den Schritt oder nimmt ein noch festeres Garn.

Kleinigkeiten für die Adventskalenderfüllung

Der Adventskalender ist fertig gebastelt, aber der Inhalt fehlt noch? Hier gibt es einige Ideen für die Füllung. Kleiner Tipp: Oft sind Süßigkeiten nochmals einzeln verpackt und lassen sich dadurch gut auf mehrere Tage verteilen. Einfach verschiedene Schokoeier, Lollies und Gummibärchen kombinieren und fertig ist die süße Überraschung. Wer etwas Abwechslung braucht, wird ebenfalls bei famila fündig: Bücher, Schreibwaren, Spiele, Filme, Zeitschriften, Plüschtiere, Socken – hier ist für jedes Türchen etwas dabei!

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Milka Bonbons Confetti

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Hofgut Lübecker Marzipan-Kartoffeln

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Vollmilch-Schokoladen Zapfen mit Eierlikör-Zubereitung

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Haribo Merry Christmas minis

Kleinigkeiten zum Selbermachen

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Foto: André Chales de Beaulieu

Cranberrylikör

Zutaten
Für 1 Flasche

  • 1 unbehandelte Orange
  • 200 g Kandiszucker
  • 350 g getrocknete Cranberrys
  • 500 ml Doppelkorn
  • 1 Gewürznelke

Zubereitung

  1. Orange heiß abspülen, die Schale fein abreiben.
  2. Orangenschale, Kandiszucker, Cranberrys, …
  3. Korn und Gewürznelke in ein großes Schraub- oder Einweckglas füllen.
  4. Mindestens 3 Wochen, besser jedoch 6 Wochen, bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Dabei hin und wieder schütteln.
  5. Den fertigen Likör durch ein Sieb in die Flasche abfüllen.
  6. Tipp: Der Likör eignet sich gut zum Verschenken. Zur Dekoration die Flasche zum Beispiel mit Bast umwickeln und Zimtstangen oder getrocknete Orangenscheiben daran befestigen.
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Foto: Frederik Röh, Henrik Matzen

Marzipan-Granatapfel-Pralinen

Zutaten
Für 4 Portionen

  • 50 g Granatapfelkerne
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 6 EL Backkakao
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung

  1. Granatapfelkerne gut abtropfen lassen.
  2. Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen.
  3. Marzipan etwas zerkleinern. Mit Granatapfelkernen, 2 EL Kakao und Puderzucker vermengen. Bällchen formen.
  4. Bällchen mit zwei Gabeln durch die flüssige Schokolade ziehen, 15 Minuten auf einem Gitter abtropfen lassen.
  5. Restlichen Kakao auf einen flachen Teller geben. Pralinen im Kakao wälzen und mindestens 4 Stunden trocknen lassen.

Fertige Adventskalender

Für alle anderen haben wir auch eine große Auswahl an fertigen Kalendern im Sortiment – hier kann es sowohl schokoladig als auch spannend werden. Ein paar Inspirationen finden Sie hier!

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Ferrero Kinder Maxi Mix Adventskalender

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Kosmos Exit Adventskalender

Der lautlose Sturm -mit 24 spannenden Rätseln

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Niederegger Nougat Adventskalender

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playmobil Adventskalender

Kleines für die Großen

  • Plätzchenausstecher
  • Tee
  • Kaffeemischungen
  • Thermoflasche
  • Gewürze
  • Weihnachtsmüsli
  • Glückskekse
  • Kuschelsocken
  • Kerze
  • Badesalze
  • Entspannungsbad
  • Beautyprodukte wie Nagellack

Leckere Rezepte für die Festtage

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Foto: Frederik Röh, Henrik Matzen

Mandarinen-Ingwer-Likör

Zutaten
Für 1 Liter

  • 1 kg Mandarinen oder
  • 400 ml Saft
  • 1 Stück Ingwer (ca. 6 cm)
  • 200 g Zucker
  • 3 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 450 ml Doppelkorn

Zubereitung

  1. Mandarinen auspressen. Ingwer schälen und fein würfeln.
  2. Mandarinensaft, Ingwer, Zucker, Kardamom und Zimt aufkochen, Hitze reduzieren und 10 Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen. Danach mindestens 1 Stunde ziehen lassen.
  3. Sirup durch ein Sieb gießen. Durch einen feinen Filter in eine 1-Liter-Flasche füllen.
  4. Korn zufügen, Flasche fest verschließen, schütteln und 1 Woche ziehen lassen.
  5. Tipp: Der Likör eignet sich wunderbar zum Verschenken. Für einen weihnachtlichen Touch eine Zimtstange in die Flasche geben.
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Foto: Henrik Matzen

Holsteiner Kartoffelsuppe

Zutaten
Für 4 Portionen

Für die Gemüsebrühe

  • 3 große Möhren
  • 1 Stange Porree
  • 1 Sellerieknolle
  • 2 Zwiebeln
  • Salz
  • Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter

Für die Suppe

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 Bund Suppengrün (ca. 600 g Möhren, Porree und Sellerie)
  • 1 Zwiebel
  • 100 g durchwachsener, geräucherter Speck
  • 2 EL Rapsöl (oder 20 g Butter)
  • 0.5 TL getrockneter Majoran
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Für die selbst gemachte Gemüsebrühe wrden Möhren, Porree und Sellerie gewaschen und in grobe Stücke geschnitten. Die Zwiebel werden halbiert.
  2. Die Gemüsestücke kommen mit etwa 2 l Wasser in einen Topf. Leicht würzen mit Salz und Pfeffer und die Lorbeerblätter hineinlegen. Die Brühe muss nun mindestens 30 Minuten, besser noch 1 Stunde leicht köcheln.
  3. Währenddessen geht es den Kartoffeln an die Schale. Sie werden gewaschen, geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten. Am besten eignen sich festkochende Kartoffeln, denn dann fallen die Würfel nicht auseinander.
  4. Die Fleißarbeit geht weiter: Das gewaschene Suppenbund – Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebel – muss geschält und klein geschnitten werden. Alle Zutaten kurz beiseitestellen.
  5. Nun ist der Speck dran. Diese Würfel sehr fein schneiden. Die Schwarte wid komplett entfernt. Wer es einfacher haben möchte, kauft bereits gewürfelten Speck oder Mettenden.
  6. Rapsöl in einem großen Topf heiß werden lassen und Speck und klein geschnittene Zwiebeln darin anbraten. Je stärker der Speck angebraten wird, desto mehr Aroma geht in die Suppe hinein. Allerdings ist es nicht nötig, dass der Schinkenspeck kross wird.
  7. Das vorbereitete Gemüse und die Kartoffeln kommen nun mit in den Topf und werden kurz angebraten. Mittlerweile sollte die Brühe fertig sein. Die Flüssigkeit – etwa 1,5 l – durch ein Sieb ebenfalls in den Topf füllen. Mit Majoran würzen.
  8. Das Ganze nun zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer eventuell nachwürzen. Als letzten Schritt die Petersilie waschen und klein hacken. Die Suppe in tiefe Teller füllen und mit der Petersilie garnieren.
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Foto: Frederik Röh, Henrik Matzen

Glasierte Entenbrust an Rotkohlterrine

Zutaten
Für 4 Portionen

  • 2 Äpfel
  • 300 g Rotkohl aus dem Glas
  • 4 EL Apfelsaft
  • 1 Msp. gemahlene Nelke
  • 0.5 TL Piment
  • 100 g Frischkäse
  • 12 Blatt Gelatine
  • 2 Entenbrustfilets (à 350 g)
  • 50 ml Portwein
  • 200 ml Geflügelfond
  • 1 EL Mehl
  • 2 EL schwarzes Johannisbeergelee
  • Salz

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, achteln, entkernen, in dünne Scheiben schneiden. Mit Rotkohl und der Hälfte des Apfelsafts erhitzen. Mit Nelke, Piment und Salz würzen, bei mittlerer Hitze zugedeckt 10 Minuten garen.
  2. Frischkäse und Apfel-Rotkohl-Mischung mit dem Stabmixer pürieren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Restlichen Apfelsaft in einem Topf erwärmen, ausgedrückte Gelatine zufügen und unter Rühren auflösen. Topf vom Herd ziehen, etwas Rotkohlpüree zufügen, mit dem Schneebesen verrühren. Mischung zum Rotkohlpüree geben, erneut gut verrühren.
  3. Eine Terrinenform oder Vorratsdose mit Frischhaltefolie auskleiden, Rotkohlpüree einfüllen und glatt streichen. Mindestens 2 Stunden kühl stellen.
  4. Entenbrustfilets waschen, trocken tupfen. Fettseite rautenförmig einschneiden, dabei nicht bis ins Fleisch schneiden. Fleisch mit der Fettseite nach unten in eine kalte Pfanne legen, auf mittlere Hitze schalten und ab dem Moment, wo das Filet brät, etwa 8 Minuten garen. Umdrehen und im eigenen Fett weitere 8 Minuten garen. Aus der Pfanne nehmen, salzen und zwischen 2 angewärmten Tellern gar ziehen lassen.
  5. Grillfunktion des Backofens einschalten.
  6. Bratensatz mit Wein und Fond aufgießen, auf die Hälfte einkochen lassen. Mehl mit etwas Wasser glattrühren, unter Rühren zur Soße geben. Aufkochen, mit Salz und 1 EL Johannisbeergelee abschmecken.
  7. Entenbrüste auf der Fleischseite mit dem restlichen Johannisbeergelee bestreichen, etwa 8 Minuten unter dem Grill glasieren. Terrine in dicke Scheiben schneiden, Fleisch fein aufschneiden. Mit der Soße servieren.
  8. Tipp: Dazu passen Klöße.
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Foto: Frederik Röh

Crème brûlée

Zutaten
Für 4 Portionen

  • 350 g Sahne
  • 150 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 unbehandelte Orange
  • 2 Zimtstangen
  • 2 Stück Sternanis
  • 6 Eigelb
  • 4 EL Zucker
  • 0.5 g Safranfäden (kein Pulver)
  • 2 Passionsfrüchte
  • 4 EL Rohrzucker

Zubereitung

  1. Die Basis einer super-sahnigen Crème brûlée sind Sahne und Milch. Wer hier also nicht bewusst auf die Kalorienbremse tritt, wählt Sahne mit hohem Fettgehalt und Vollmilch und gießt als Erstes beide Zutaten in einen Topf.
  2. Mit einem scharfen Messer wird die Vanilleschote aufgeschlitzt und das aromatische Mark herausgeschabt. Dann die Schale der unbehandelten, heiß abgespülten Orange abreiben.
  3. Zimtstangen und Sternanis kommen in den Topf mit der Sahne-Milch-Mischung, ebenso wie das Vanillemark und die geriebene Orangenschale. Für eine eher sommerliche Crème brûlée wird empfohlen, Zimt und Anis wegzulassen, während Vanille immer zum Rezept gehört. Zur Winterzeit passen die Gewürze wunderbar.
  4. Der Topfinhalt wird vorsichtig und unter Rühren zum Kochen gebracht. Achtung, nicht überkochen lassen! Die Mischung bei geringer Hitze ein paar Minuten köcheln lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und etwa 15 Minuten stehen lassen. So zieht die Flüssigkeit die Gewürzaromen optimal an.
  5. In eine Schüssel Eigelb, Zucker und Safranfäden durch leichtes Schlagen mit dem Schneebesen verrühren. Zu dieser Mischung durch ein Trichtersieb nach und nach die Sahnemilch geben. Alles wird gut verrührt. Parallel schon mal den Backofen auf 140 Grad (Heißluft) vorheizen.
  6. Die Crème brûlée in flache ofenfeste Portionsformen füllen und in eine tiefe Fettpfanne stellen. Nun wird so viel Wasser in die Fettpfanne gegossen, dass die Dessertformen etwa einen Zentimeter tief darin stehen. Das Ganze für 40 Minuten in den Ofen schieben.
  7. Die gestockte Crème brûlée sollte abkühlen, bevor es weitergeht. Tipp: Die Crème kann man gut auch schon am Vortag zubereiten. Jetzt die Passionsfrüchte aufschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Teelöffel auf der Crème verteilen. Darüber pro Schale einen Esslöffel Rohrzucker streuen.
  8. Feuer frei! Das i-Tüpfelchen der Crème brûlée ist die karamellisierte, knusprige Zuckerschicht. Dazu mit einem kleinen Gasbrenner eine goldbraune Kruste auf die Oberfläche zaubern. Wer keinen Brenner hat, kann die Förmchen 2 bis 3 Minuten auf der obersten Schiene in den Ofen stellen, der dazu auf die Grillfunktion eingestellt werden muss.