Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Campylobacter
Die Campylobacteriose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann und damit zur Krankheitsgruppe der „Zoonosen” gehört.
Infektionen durch Campylobacter sind weltweit verbreitet und treten in Europa vermehrt in der warmen Jahreszeit auf. Die Zahlen der gemeldeten Erkrankungen des Menschen sind in den vergangenen Jahren sowohl in Deutschland als auch auf EU-Ebene angestiegen. In Deutschland werden mittlerweile mehr als 60.000 durch Campylobacter verursachte Erkrankungsfälle pro Jahr gemeldet. Damit gehört das Bakterium Campylobacter zu den häufigsten Erregern von bakteriellen Durchfallerkrankungen in Deutschland.
Die Campylobacteriose äußert sich in der Regel als schwere Durchfallerkrankung mit Fieber und Unterbauchkrämpfen, die nach wenigen Tagen von selbst ausheilt. In seltenen Fällen kann das Guillain-Barré-Syndrom (GBS), eine Erkrankung des Nervensystems, als Komplikation einer Campylobacteriose auftreten (weitere Informationen zu diesen Themen stellt das Robert Koch-Institut auf seiner Website www.rki.de zur Verfügung).
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