Hallo, mein Name ist Sascha Grube und ich

bin 19 Jahre alt.
Ich bin in der Fleischerei-Abteilung im famila Markt Neumeimersdorf als Auszubildender tätig. In den ersten Lehrjahren meiner Ausbildung zum Verkäufer im Nahrungsmittelhandwerk, war ich in einem Handwerksbetrieb beschäftigt, doch dieser geriet in Insolvenz und ich musste mich wieder bewerben, weil ich meine Ausbildung gerne abschließen wollte. Da mir aus meinem Freundeskreis famila ans Herz gelegt wurde, habe ich auch gleich dort direkt am Fleischtresen meine Bewerbung abgegeben. Alles ging sehr schnell, ich bekam einen Anruf zum Vorstellungsgespräch und einen Tag später konnte ich bei famila meine Ausbildung weiter fortführen. Ich kann von Glück reden, dass mich famila aufgenommen hat, denn sonst wäre ich vielleicht arbeitslos. Ich absolvierte meine Prüfung, und entschied mich, weitere 2 Jahre die Ausbildung zum Fleischer hinten ran zu hängen, da ich in einigen Jahren gerne meinen Meisterbrief machen möchte. Dazu braucht man einen Fleischer-Gesellen-Brief. Generell dauert die Ausbildung zum Fleischer 3 Jahre, aber bei mir wurde 1 Jahr aus der Ausbildung davor angerechnet.
Ob ich nun Fleischstücke vom Schwein und Rind zerlege und ladenfertig schneide, den Fleischtresen morgens bestücke, Grillfleisch herstelle, Fleisch-Spezialitäten anfertige, Sauerfleisch koche, Frikadellen herstelle und brate oder aber Kunden im Verkauf Tipps und Kniffe für die Küche mit auf den Weg geben darf. Nein, das ist noch nicht alles. Der Fleischer-Alltag ist sehr vielseitig und macht sehr viel Spaß. Die Berufsschule liegt in Plön. Einmal in der Woche habe ich Unterricht in vier Fächern: Fachrechnen, Fachkunde Theorie, Fachkunde Praktisch und in Wirtschafts-Politik.
In dem Beruf wird einem in der Prüfung mehr abverlangt, als das Zerlegen von Schwein oder Rind. Herstellen von Spezialitäten, Verkaufsgespräche und das Kochen spielen auch eine große Rolle.